Wie in den meisten Städten ändert sich auch die Umgebung in Kapstadt bedeutsam, wenn es dunkel wird. Angesichts der hohen Kriminalitätsrate schlagen wir Ihnen vor, mit einem Personentaxi oder, falls Sie lieber zu Fuss gehen möchten, sich an die Liste der empfohlenen Gebiete halten. Diese Gebiete sind nicht durch eine Fußgängerroute miteinander verbunden; wenn sie also von einem Gebiet zum anderen gehen möchten, empfehlen wir Ihnen die Benutzung eines Personentaxis.

V&A Waterfront

Die Victoria & Alfred Waterfront ist Kapstadts erste Adresse für Touristen. Neben über 450 Einzelhandelsgeschäften, die von 9-21 Uhr an sechs Tagen der Woche geöffnet sind sowie sonntags von 10-20 Uhr, gibt es dort auch über 80 Restaurants und Bars aller Art. Es gibt auch Kinos, Banken und zwei ozeanische Aquarien. Der gesamte Bezirk ist gut beleuchtet, rigoros überwacht von privaten Sicherheitskräften und hat über 800 Kameras, welche zentral in einem Kontrollraum überwacht werden. So können bewaffnete Sicherheitskräfte oder medizinische Hilfe innerhalb von Minuten zu jedem Ort geschickt werden. Unternehmungen sind meistens bis 2.00 Uhr nachts möglich und Sie sind im Allgemeinen bis dahin sehr sicher – obwohl die allgemeine Energieversorgung gegen Mitternacht heruntergeschraubt wird. Falls Sie in einer Gruppe sind, sollten Sie keine Probleme haben. Falls Sie jedoch alleine sind, schlagen wir Ihnen vor, dass Sie vor Ladenschlusszeit den Bezirk verlassen. Der einzige Nachteil ist, dass die Preise hier etwas über dem lokalen Durchschnitt liegen.

Greenpoint: Somerset Road

Genau über der Hälfte des Waterfront ist das “Pink Quarter” der Stadt. Greenpoint ist insbesondere für seine Gay Clubs und Bars bekannt. Das Cape Quarter ist das Zentralstück des Gebietes; ein Einzelhandelsbezirk mit über 100 Spezialgeschäften und Restaurants. Fast alle sind selbstständig oder Filialen sehr kleiner Ketten. Das gesamte Gebiet brüstet sich wegen seiner Qualität und es gibt eine erstaunliche Atmosphäre bei Nacht. Während es gute Sicherheit und CCTV-Polizei gobt, sind Sie meist auch schon durch die Anwesenheit anderer Menschen geschützt – der Unterhaltungsbezirk ist auf 4 Blöcke der Stadt beschränkt. Sie sind sicher, so lange es geschäftig zugeht – und eine 24-Stunden-Tankstelle und -Shop helfen dabei, dass dies auch bis zum frühen Morgen so bleibt. Es gibt allerdings dunkle Straßen drumherum und auch wenn es eines der sichersten Stadtteile des City Bowls sind – diese sollten vermieden werde.

Long Street

Der obere Abschnitt von Long Street ist der Teil von Kapstadt, wo Sie am ehesten lokale Kultur mit den durchschnittlichen Kapstadtbewohnern genießen können. Bars und Restaurants sind normalerweise günstiger und man kann Wählen zwischen einer Zigarrenlounge, einer Schwimmhalle, Nachtclubs und Hostels. Das Gebiet ist im Allgemeinen sehr geschäftig und laut und am besten zu Fuss zu besuchen. Allerdings gibt es viele obdachlose Kinder, welche Sie um Geld anbetteln werden. Vermeiden Sie Augenkontakt und versuchen Sie so gut möglich ihre Händen von Ihnen wegzuhalten. Das ist ein Gebiet, wo Sie sich vor Taschendieben hüten müssen. Die Beleuchtung ist ziemlich gut (zum Beispiel an der Long Street selbst) oder es gibt eine Überwachung durch Patrouillen und Sicherheitskräften der Metro Police und dem nationalen SAPS – unterstützt durch CCTV-Kameras. Aber seien Sie sicher, dass fern von den gut beleuchteten Bereichen dieser Blöcke, die Dinge schnell unsicher werden. Wenn Sie gehen möchten, verlassen Sie das Gebiet am besten mit einem Personentaxi.

Camps Bay

Camps Bay liegt ein bisschen außerhalb, aber hat eine unglaubliche Dichte an Restaurants, Groove Lounges, Nachtclubs, Cafés und sogar ein Theater. Es läuft entlang eines Streifens unberührten Strandes und das gesamte Gebiet ist stark patrouilliert von privaten Sicherheitskräften und Polizei, sogar der Strand selbst. Es ist ziemlich sicher, in der Gegend herumzulaufen bis die Geschäfte gegen 2.00 Uhr schließen. Dies ist zum Teil der Grund dafür, dass einige der Geschäfte hier sehr teuer sind – sogar für internationale Standards. Ein Taxi vom oder zum Stadtzentrum kann auch etwas kostenintensiv sein.

Observatory

Observatory ist ein etwas “Bohèmer” Vorort, der von Studenten, Rucksackreisenden und Subkultureliebenden abseits des Mainstreams bevorzugt wird. Es liegt ca. 10km vom Stadtzentrum entfernt. Dafür gibt es Live Musik in den meisten Nächten, es ist schlicht und ziemlich billig. Der Hauptstreifen für Unterhaltung ist klar beschränkt auf zwei Blöcke (wie Long Street), die zwar gut beleuchtet sind, aber nicht besonders gut von Polizei bewacht werden. Ihre Sicherheit in “Obz” obliegt der Anwesenheit anderer Leute. Gehen Sie absolut niemals alleine in anscheinend ruhigen Straßen des Gebietes – insbesondere, wenn sie schlecht beleuchtet sind.

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